Vincent de Lavenère

Jongleur

1992 diplomiert von CNAC (Centre National des Arts du Cirque)

Neben zahlreichen Engagements und Tournéen u. a. in den Bereichen Zirkus, Kabaret und Gala mit dem Ensemble Clément Janequin von der Péniche Opéra (Mireille Laroche, „Comédies Madrigalesques“), mit der Compagnie Anomalie („Le cri du caméléon“, Joseph Nadj) oder als Jongleur beim Cirque du Grand Céleste (Paris, 1998–99), gründete Vincent de Lavenère 1997 sein eigenes Ensemble Compagnie Le Chant des balles, in dem er sich intensiv mit Jonglage und Musik beschäftigt.
Zum Repertoire des Ensembles zählen: Le chant des Balles (2000, mit Eric Bellocq), Girouette pour jardin (2002, eine Bestellung der Stadt Paris), Pai Sai (2006), Sai Si Sa (2005–2006, mit Künstlern aus Laos), Jonglerie astrale (2007, mit David Elbaz, Astrophysiker), Jongle d’oc (2008), Eclats daccents (2009, mit André Minvielle, „Vocalchimie“) und Bach en Balles (2010, mit Eric Bellocq).

Vincent de Lavenère ist auch Gründer und war zehn Jahre lang künstlerischer Leiter der Zirkusschule von Lescat.

Neben seiner Unterrichtstätigkeit am Centre National des Arts du Cirque in Châlons-en-Champagne (seit 2000) pflegt er auch intensive Kontakte zu Künstlern in Laos, wo er in Vientiane von 1992 bis 2006 an der Nationalzirkus-Schule unterrichtete. Dort nahm er zwischen 1997 und 2011 an ethnomusikalischen Recherchen teil und inszenierte mehrere Aufführungen, u. a. Sai Si Sa (2005–2006).

Jahr: 
Compagnie Chant des Balles