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…wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim Barockfestival 2020!

Los Temperamentos

Swantje Tams Freier – Gesang
Felipe M. Egaña – Traversflöte
Tomoe Badiarova – Barockvioline
Franciska Hajdu - Barockvioline
Néstor F. Cortés Garzón – Barockcello
Hugo M. de Rodas Sanchez – Erzlaute/Barockgitarre
Nadine Remmert – Cembalo
Miguel A. Altamar de la Torre percussion

Das Alte Musik Ensemble »Los Temperamentos« wurde 2009 von Absolventen der Hochschule für Künste Bremen gegründet und beschäftigt sich vorrangig mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Künstler stammen aus verschiedenen Ländern Europas und Lateinamerikas und setzen sich daher in besonderer Weise mit den interkontinentalen Beziehungen auseinander, die zwischen den Kulturen dieser Kontinente bis heute auf musikalischer Ebene existieren. In ihren Interpretationen kombinieren die Musiker die vielfältigen Stilrichtungen ihres jeweiligen kulturellen Erbes, bringen ihre verschiedenen Charaktere mit ein und zeigen so den großen Farbenreichtum der »Alten Musik«. Das Ensemble beweist, dass Barockmusik aktuell und lebendig ist.

Stationen in der Vergangenheit waren u.a. „Alte Musik in Fürstenfeld“, München, das Konzerthaus „Glocke“, Bremen, der „Hohenloher Kultursommer“, Schwäbisch Hall, das „Collège des Bernardins Paris“ und das „Festival Embaroquement immédiat“ (Frankreich), der „Juillet Musical de Saint Hubert“ und das Festival “Midis-Minimes” (Belgien), das „Monteverdi Festival“, Cremona und die „Meraner Musikwochen“ (Italien), die „Kasteelconcerten“ Zwolle (Niederlande) wie auch die Festivals „Cistermusica“, Alcobaça, „Festival des Artes“, Coimbra (Portugal) oder „Festival Internacional de Musica Antigua“ (Peru ) und „Festival Internacional de Musica Antigua“ (Chile), dies Festivals “IMPULSO“ und “Festival de Música Antigua y Barroca Los Fundadores” (Mexiko), sowie das „Festival Internacional de Musica Sacra“ (Ecuador).

Im April 2018 spielte das Ensemble erstmals gemeinsam mit dem international bekannten Barockviolinisten Ryo Terakado (u.a Bach „Collegium Japan“) mehrere Konzerte im Rahmen des „Festival Internacional de Música Renacentista y Barroca Misiones de Chiquitos“ (Bolivien).

Nach dem Debüt Album »De la Conquista y otros Demonios«, welches u.a. vom NDR exzellent rezensiert wurde, erschien im Sommer 2015 die zweite CD »El Galeón 1600«. Diese CD wurde für den „International Classical Music Award 2016“ nominiert. Im Juli 2017 erschien das neue Album „Amor y Locura“, welches unter anderem von WDR 3, HR 2, Radio Stephansdom Wien oder NDR Kultur ausgezeichnete Kritiken erhielt. Dieses Album wurde erneut in der Kategorie „Barock Vokal“ für den „International Classical Music Award“ nominiert.

www.lostemperamentos.de

 

 

Lebensläufe

Tomoe Badiarova studierte Violine bei Takayoshi Wanami und Ryo Terakado an der „Toho University of Music“ in Tokyo und am Koninklijk Conservatorium in Den Haag.

2007 gab sie ihr Debüt als Solistin mit dem Hibiki Chamber Orchestra unter der Leitung von Masahiro Arita. Es folgten u.a. Auftritte mit dem Bach Collegium Japan (Masaaki Suzuki), dem „Tokyo Bach Mozart Orchestra“ (Masahiro Arita) und den Ensembles „Les Boreades“ (Ryo Terakado), „La Petite Bande“ (Sigiswald Kuijken), „Il Gardelino“ (Marcel Ponseele) und „Harmonie Universelle“ (Florian Deuter) und dem Bremer Barockorchester.

Die junge Geigerin konzertierte mit dem „Den Haag Piano Quintet“ in der „Minatomirai Hall“, Tokyo und dem Amsterdamer „Concertgebouw“. Sie ist Gründungsmitglied des Ensembles „Les Esprits Animaux“, mit dem sie 2016 den Wettbewerb „International van Wassenaar Competition“ gewann.

Tomoe Badiarova spielte darüber hinaus bereits bei vielen namhaften Festivals, darunter das „Festival d’Ambronay“, das „MA Festival“, Brügge, das „Ghent Festival“ oder das „Banchetto Musicale“, Vilnius.
Sie machte Aufnahmen mit dem Tokyo Bach Mozart Orchestra, Il Gardelino, dem Ensemble Odyssee, Condevento, dem Apollo-Ensemble, Los Temperamentos und Les Esprits Animaux.

Die Geige der Künstlerin ist eine Spezialanfertigung des russischen Geigenbauers Dmitri Badiarov.

Der in Kolumbien geborene Cellist Néstor Fabián Cortés Garzón studierte am Conservatorio Universidad Nacional de Colombia in Bogotá modernes Violoncello und schloss 2008 sein Cello-Studium mit Auszeichnung ab. Er spielte im »Collegium musicum U.N. Bogotá«, im »Orquesta Sinfonica U.N. Bogotá«, sowie im Orchester »Filarmonica de Bogotá«. Barockcello studierte er vorerst nur als Nebenfach, jedoch wuchs die Liebe zur Alten Musik stetig, vor allem durch zahlreiche Projekte wie »Musica antigua para tiempos modernos« der Schola Cantorum Basiliensis- Bogotá und durch Meisterkurse z.B. mit der »Akademie für Alte Musik Berlin«. Néstor Cortés absolvierte ein Aufbaustudium und ein Masterstudium im Fach Barockcello bei Prof. Viola de Hoog an der Hochschule für Künste in Bremen. Konzertreisen (beispielsweise mit dem Orchester der internationalen »Barockakademie Ambronay«) führten ihn bereits durch ganz Europa. Neben der Arbeit mit Los Temperamentos ist Néstor Cortes auch Mitgründer und künstlerischer Leiter des 2014 gegründeten „Bremer Barockorchesters“. Das Orchester vereint junge Alte Musik Spezialisten aus der ganzen Welt und spielte bereits mit namhaften Musikern wie Dmitry Sinkovsky, Midori Seiler, Leila Schayegh, Johannes Pramsohler, Francois Fernandez, Veronika Skuplik, Ryo Terakado, Edoardo Torbianelli und Stéphanie Paulet.

Felipe Maximiliano Egaña Labrín wurde in Santiago de Chile geboren. Er studierte zunächst Kunst, Musik und Querflöte an der Universität von Chile und schloss ein Studium der Alten Musik (Traversflöte bei Wilbert Hazelzet) am Königlichen Konservatorium in Den Haag, Niederlande, an. Felipe Egaña konzertierte mit zahlreichen Ensembles der Alten Musik wie dem Bachorchester der Niederlande, dem Barockorchester „Nuevo Mundo“, „La hermeneutica Armónica“ und dem „Fidibus Ensemble“. Er ist zudem aktives Mitglied in verschiedenen Kammermusikensembles. Mit dem Barockorchester „Nuevo Mundo“ spielte er bereits Kammermusik- und Orchesterkonzerte in Chile und Mexiko. Weiterhin führten Engagements wie die „Académie Baroque Européenne d’Ambronay“ unter der Leitung von Sigiswald Kuijken den Traversflötisten in viele Länder Europas (u.a. Frankreich, Italien, Portugal und Belgien).

Die in Hamburg geborene Sopranistin Swantje Tams Freier studierte Gesang, Alte Musik bei Prof. Harry van der Kamp, Prof. Stephen Stubbs, Clemens Löschmann und Nele Gramß an der Hochschule für Künste in Bremen und erhält Unterricht bei Rosa Dominguez (Paris/Basel). Als Solistin, sowie Ensemble- und Chorsängerin konzertierte sie in Ländern wie Belgien, Dänemark, Frankreich, Israel, Italien, Japan, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Slowenien und den USA u.a. mit dem Sonderjyllands Sinfonieorchester, der Philharmonie Nowosibirsk, Elbipolis, La Stravaganza Köln, Concerto Farinelli, Ensemble Weser-Renaissance, dem Bremer Barock Consort, dem WorldYouthChoir und sang bei Barockopernproduktionen im Rahmen des Festival Impulso in Mexiko, beim »Dahlheimer Sommers« und in Cavallis »La Didone« am Theater Bremen. Swantje erhielt Stipendien der »Tesdorpf’schen gemeinnützigen Stiftung«, der »Oscar und Vera Ritter-Stiftung«, dem »Rotary-Club Hamburg-Steintor« und der »Eduard-Witt-Stiftung«. 2015 wurde sie von den Bremer Ideenlotsen als „Ideenmacherin“ ausgezeichnet.

Franciska Anna Hajdu wurde in Ungarn geboren und fand ihre Liebe zur Violine bereits in frühester Kindheit. Seit ihrem 14. Lebensjahr besuchte sie regelmäßig Meisterkurse in Ungarn und ganz Europa und nahm Unterricht bei Zsolt Kalló, Katalin Kokas und Lucia Krommer. 2012 schloss sie schließlich ihr Studium der modernen Geige am bekannten Varga Tibor Musikinstitut in Ungarn bei Dr. Svikruha Márta ab. Zusätzlich erhielt Franciska ein Stipendium des ungarischen Staates und verbrachte ein Semester an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber, Dresden (Prof. John Holloway), wo sie die historische Aufführungspraxis für sich entdeckte. Es folgten Teilnahmen an der »Internationalen Sommerakademie Mozarteum«, Salzburg (Prof. Thomas Albert und Prof. Hiro Kurosaki) und der »Schwetzinger Hofmusik Akademie« unter Midori Seiler und Jaap ter Linden. Im Oktober 2012 nahm die junge Künstlerin ihr Studium an der Hochschule für Künste Bremen bei Veronika Skuplik auf und konzentriert sich seither gänzlich auf die Barockvioline. Sie spielte bereits auf deutschen und internationalen Bühnen mit verschiedenen Alte Musik Spezialisten wie »L’Arpeggiata« (Christina Pluhar) »La dolcezza« (Veronika Skuplik), dem »Ensemble Weser-Renaissance« (Manfred Cordes), dem »Bremer Barock Consort« (Detlef Bratschke, Manfred Cordes) und »Concerto Palatino« (Bruce Dickey, Charles Toet). Seit 2014 ist Franciska Hajdu außerdem Stipendiatin der »Tesdorpf`schen gemeinnützigen Stiftung«. Im Frühling 2015 gewann sie mit dem Ensemble »Prisma« den 1. Preis im Internationalen »H.I.F. Biber Wettbewerb«, Österreich.

Die Cembalistin und Organistin Nadine Remmert studierte an der Hochschule für Künste Bremen in den Fächern Cembalo Solo und Continuospiel bei Prof. Carsten Lohff und Ludger Rémy. Ihr Studium der historischen Aufführungspraxis intensivierte sie bei Prof. Pieter van Dijk am Conservatorium van Amsterdam und bei zahlreichen Meisterkursen (u.a. bei Jesper Christensen, Wolfgang Zerer, Edoardo Belotti, Menno van Delft, Skip Sempé und Frédéric Haas). Sie war Stipendiatin des Rotary Clubs Herford und korrepetierte bereits während der Studienzeit bei verschiedenen internationalen Opernproduktionen (u.a. des Ensembles „Elyma“, Gabriel Garrido) und Meisterkursen wie der „Internationalen Sommerakademie“ der Universität Mozarteum Salzburg oder dem „Forum Artium“ (Han Tol). Die Cembalistin konzertiert bundesweit und international mit verschiedenen Orchestern, Ensembles und als Solistin. Als Mitglied des Kammermusikensembles „Los Temperamentos“ und des „Bremer Barockorchesters“ bereiste Nadine Remmert bereits zahlreiche Länder Europas und Lateinamerikas und spielte u.a. mit Künstlern wie Ryo Terakado, Dmitry Sinkovsky, Edoardo Torbianelli, Leila Schayegh oder Midori Seiler. Außerdem wirkte sie bei mehreren Rundfunkaufnahmen und CD Einspielungen für die Labels Arcantus, CPO und Lindoro mit. Seit 2014 ist Nadine Remmert darüber hinaus Dozentin für Continuospiel, Cembalo und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Der Lautenist und Gitarrist Hugo Miguel de Rodas Sanchez wurde in Mexiko-City geboren. An der dortigen Universidad Nacional Autónoma de Mexico studierte er zunächst klassische Gitarre. 2004 gewann er den Gitarrenwettbewerb »Rosa Mistica« in Curitiva, Brasilien, bevor er begann sich auf das Spiel historischer Lauteninstrumente und die Aufführungspraxis der Alten Musik zu konzentrieren. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse, wie beispielsweise bei Gabriel Garrido, Nigel North, Mike Fentross und Hopkinson Smith und wurde 2008 vom »Freiburger Barockorchester« eingeladen seine Studien in Europa zu intensivieren. Er studierte bei Lee Santana und Joachim Held an der »Hochschule für Künste Bremen« und musizierte unter namhaften Dirigenten wie beispielsweise Gabriel Garrido mit zahlreichen Ensembles und Orchestern in vielen Ländern Europas, Mittel- und Südamerikas (u.a. mit der »Deutschen Kammerphilharmonie«, dem »Knabenchor Hannover«, „l’Arpeggiata“, dem „Bremer Barockorchester“dem „Telemannischen Kollegium“, der „NWD Philharmonie“)

 


 

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