Ausführende 2018

Bruno Helstroffer

Bruno Helstroffer studierte klassische Gitarre am Konservatorium in Straßburg und spielt Elektrogitarre sowie Neue Musik. Das Spielen der Theorbe eignete er sich autodidaktisch an. Als geschätzter Continuospieler realisierte er etwa 20 Aufnahmen und trat zusammen mit den bedeutendsten Alte-Musik-Ensembles auf (Le Concert Spirituel, Le Poème Harmonique, Les Musiciens de Saint-Julien, Amarillis, Ensemble Barcarole, Faenza …).

Cappella Splendor Solis

Der Vorstoß in eine spannende Phase der Musik: Wir bringen den Manierismus zum Klingen, spüren seine Vielfalt auf, laufen mit seinen Koloraturen. Unter den interessanten Aspekten historischer Rekonstruktion fördern wir das Gefühl darin zutage, auf der Suche nach dem Höheren, das sich in dieser Kunst so vielfältig findet. Wir untersuchen längst vergessene Werke auf ihren Klang und stellen sie in den Kontext ihrer Zeit, um sowohl Wissen als auch die Musik zu teilen.

Chiara Massini

Chiara Massini wurde 1971 in Rom geboren, wo sie Klavier am Konservatorium „Ottorino Respighi“ bei Prof. Enzo Stanzani und Musikwissenschaft an der Universität „La Sapienza“ studierte. Nach ihrem Abschluss besuchte sie Meisterkurse in Salzburg und begann sich intensiv mit Alter Musik auseinanderzusetzen.

Dieser Weg führte Chiara Massini nach Wien, wo sie Cembalo und Generalbass bei Prof. Gordon Murray und Prof. Augusta Campagne an der Universität für Musik und darstellende Kunst studierte und mit Auszeichnung abschloss.

Christoph Bochdansky

Puppenspieler, Ausstatter, Regisseur

Bühnenbildstudium am Mozarteum Salzburg, anschließend Figurentheatercolleg in Bochum (D). Mitarbeit bei verschiedenen Puppenspielensembles in Deutschland, Österreich und Holland.

Aktuelle Stücke:

„Empfindsamkeit der Giganten“, zusammen mit dem Figurentheater Wilde & Vogel, Leipzig

„Himmel und Hölle“, zusammen mit dem Duo Klemens Lendl/David Müller („Die Strottern“)

„Ich freu mich“ (Solo)

Elisabeth Geiger

Elisabeth Geiger studierte Cembalo, Orgel und Basso continuo am Conservatoire National de Région de Strasbourg bei Agnès Candau, Aline Zylberajch und Martin Gester. In Meisterkursen und Seminaren konnte sie sich bei Laurent Stewart, Yvon Repérant und Freddy Eichelberber weiterbilden.

Von der Vokalmusik angezogen, lernte sie an der Fondation Royaumont Gerard Lesne und Il Seminar Musicale, dann Jean-Claude Malgoire kennen. Mit Malgoire arbeitete sie beim Atelier Lyrique de Tourcoing. Ihr Interesse für die Oper führte sie zur Zusammenarbeit mit Emmanuelle Haïm und Hervé Niquet.

Ensemble Private Musicke

Das Ensemble Private Musicke hat sich seit seiner Gründung 1998 ein breites Repertoire erspielt, das von der Frührenaissance bis zum Spätbarock reicht.

Die Besetzungen variieren, doch ganz gleich, ob als Viola-da-Gamba-Consort, als Zupfinstrumentenconsort oder in unterschiedlichen Kombinationen mit verschiedensten Instrumenten und natürlich Sängern: Den typischen „Private-Musicke-Sound“ erkennt man sofort.

Jonathan Dunford

Jonathan Dunford ist geborener Amerikaner und Wahlfranzose. Schritt für Schritt etablierte er sich als eine der wichtigsten Persönlichkeiten im Bereich der Erforschung des Repertoires für Viola da Gamba im 17. Jahrhundert. Nach seinem musikalischen Studium am Konservatorium in New England bekam er ein Stipendium, um weiter mit Jordi Savall an der Schola Cantorum in Basel zu studieren. Sein staatliches Diplom erwarb er in Frankreich.

Lee Santana

Lee Santana reüssierte erst in der Jazz- und Rockmusik, bevor er sich in den 70er-Jahren mit größter Leiden- und Meisterschaft der Alten Musik verschrieb. Der Erfolg gibt ihm Recht: Er ist als gefragter Solist und Ensemblespieler mit Laute, Theorbe und Cister bei allen bedeutenden Festivals und an Konzertorten in Europa und der Welt zu Gast.

Maddalena Del Gobbo

In Italien nahe Udine geboren, begann Maddalena Del Gobbo bereits sehr früh mit ihrer außergewöhnlichen musikalischen Ausbildung: im Alter von vier Jahren mit Klavier- und Ballettunterricht, mit acht Jahren begann sie ihr Studium am Violoncello, etwas später kam auch Gesang dazu. Ihr Talent führte sie bereits mit 13 Jahren an das Konservatorium nach Wien.

Marco Beasley

Er wurde 1957 in Neapel geboren und ist ein italienischer Musikhistoriker und Tenor, der sich auf die Interpretation der Musik des italienischen Frühbarock spezialisiert hat.

Marco Beasley wuchs als Sohn eines englischen Vaters und einer italienischen Mutter in Neapel auf, wo er sehr früh Zugang zur traditionellen neapolitanischen Volksmusik sowie zur Alten Musik fand und wo schon bald sein gesangliches Talent entdeckt wurde.

Marco Mencoboni

Marco Mencoboni wurde 1961 in Macerata (Marken/Italien) geboren. Er ist ein renommierter Cembalist, Organist, Dirigent und künstlerischer Leiter des Cantar Lontano Ensembles.

Dank seiner intensiven Recherchen hat er den Brauch des „cantar lontano“ wiederentdeckt und weiterentwickelt – eine außergewöhnliche Gesangstechnik des frühen 17. Jahrhunderts. Bei dieser beinahe in Vergessenheit geratenen Technik werden die Sänger in der Kirche strategisch positioniert, um so einen möglichst eindrucksvollen musikalischen „Rundum-Effekt“ zu erzeugen.

Martin Ptak

Martin Ptak studierte Konzertfach Jazz-Posaune und Jazz-Klavier am Konservatorium der Stadt Wien und Komposition bei Christoph Cech an der Bruckner-Universität Linz. Seit frühester Kindheit vom Genre der Filmmusik beeinflusst, komponiert und arrangiert er Werke für Orchester, Bigband, Brass-Ensembles, Filme und Theater. Er ist Mitbegründer des Takon Orchesters und des Retro-Filmmusikorchesters Velvet Elevator. Martin Ptak ist seit 2010 fixer Bestandteil des Quartetts „Die Strottern & Blech“, für das er auch Kompositionen und Arrangements beisteuert.

Raquel Andueza

In Pamplona geboren, nahm Raquel Andueza ihren ersten Musikunterricht im Alter von sechs Jahren. Sie erhielt später ein Stipendium von der Regierung von Navarre und der Town Hall von London und setzte an der Guildhall School of Music and Drama in London ihr Studium fort. 2000 wurde sie Bachelor of Music und bekam auch den School Singing Prize. Im selben Jahr lernte sie Richard Levitt kennen, der bis heute ihr Referent ist.

Ronald Bergmayr

Geboren 1956 in St. Pölten. Klassisches Querflötenstudium am Konservatorium Bregenz bei Prof. Helmut Steinkraus, am Linzer Brucknerkonservatorium bei Prof. Peter Kapun und an der Musikhochschule Wien bei Prof. Louis Rivière. Kurse in Saxophon u. a. bei Karlheinz Miklin und Heinrich von Kalnein. Seit 1985 Lehrtätigkeit am BRG und BORG St.Pölten, Leiter der Borg Big Band und des Saxophonquintetts Saxofive.

Stefano Bet

Er ist einer der innovativsten Flötisten seine Generation, Spezialist für barocke, klassische und Renaissance-Traverso und Recorder. In Friaul-Julisch Venetien (Italien) geboren, Autodidakt auf historischen Instrumenten, hat er auch zahlreiche Kurse absolviert, u. a. bei den Kujiken-Brüdern und Harnoncourt in Padua, Rom, Antwerpen, den Niederlanden, Basel und Salzburg.

Sylvia Abramowicz

Sylvia Abramowicz kam sehr früh in Berührung mit der Welt der Alten Musik. Im jungen Alter begann sie an der Schola Cantorum in Paris Blockflöte zu studieren. Dort lernte sie die Viola da Gamba kennen. Sie studierte dann weiter am Königlichen Konservatorium in Den Haag (Niederlande) und weiter bei Jordi Savall an der Schola Cantorum in Basel. Nach einem kurzen Aufenthalt in den USA (Bloomington, Indiana University) erwarb sie 1988 ihr staatliches Diplom für alte Instrumente.