Die Barockvioline

Dienstag, 15. Juni 2010 - 19:30 Uhr

Die Barockvioline

Siân Philipps – Violine
Per Rundberg – Cembalo

Die Epoche des Barock war ein goldenes Zeitalter für die Violine. Geigenbauer wie Antonio Stradivari, die Amati-Familie oder Guarnerius del Gesu bauten Instrumente von bis dato unerreichter Klangqualität. Komponisten wie Corelli in Italian oder J.S. Bach in Deutschland schufen Werke voller Virtuosität und emotionaler Größe. Das Programm wird auf einer Stradivari aus dem Jahre 1699 gespielt.

Der Schwede Per Rundberg lernte schon als Studierender halb Europa kennen, wurde u. a. sogar am Mozarteum Salzburg bei Prof. Kämmerling ausgebildet (Diplom mit Auszeichnung) und tritt in den ersten Häusern auf. Kammermusikalisch ist insbesondere seine Tournee mit dem österreichischen Multiperkussionisten Martin Grubinger hervorzuheben, zu der ihn der Musikverein Wien und das Wiener Konzerthaus unter dem Titel „Rising Stars“ nach New York, Brüssel, Amsterdam, Köln, Wien, Luxemburg, Stockholm, Birmingham und Athen entsandt hatten.

Die walisische Geigerin Siân Philipps begann ihre musikalische Laufbahn auf der Violine bereits mit fünf Jahren und bekam bald einen Studienplatz an der berühmten Yehudi Menuhin School in Stoke d’Abernon, England (übrigens auch eine Station in Per Rundbergs Klavierausbildung). Sie studierte in London, Wien und Köln, debütierte mit dem Philharmonia Orchestra im Juli 2004 und profilierte sich als Sieger zahlreicher Wettbewerbe. Als leidenschaftliche Kammermusikern spielt Siân Philipps regelmäßig auch mit Adrian Brendel sowie mit dem Wiener „ensemble XX. jahrhundert“, mit dem sie auch regelmäßig in Taiwan gastiert.