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…wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim Barockfestival 2020!

2017

Linda Bsiri

Linda Bsiri

Linda Bsiri, aus dem griechischen „Psiros“ für „Vogel“, ist eine französische Autorin und Sängerin (Jazz- und Barockmusik) mit einer unverkennbaren Stimme.

Lee Santana

Lee Santana reüssierte erst in der Jazz- und Rockmusik, bevor er sich in den 70er-Jahren mit größter Leiden- und Meisterschaft der Alten Musik verschrieb. Der Erfolg gibt ihm Recht: Er ist als gefragter Solist und Ensemblespieler mit Laute, Theorbe und Cister bei allen bedeutenden Festivals und an Konzertorten in Europa und der Welt zu Gast.

Sonntag, 11. Juni 2017 - 10:00 Uhr

2. special: Frühstück und Film

Normalpreis: € 15,40
für Mitglieder des cinema paradiso: € 14,90
Abonnenten des Barockfestivals: € 9,90

Nach zwei Jahren Pause ist das Barockfestival wieder eine Kooperation mit dem Cinema Paradiso eingegangen: 

Ab 10 Uhr gibt’s Frühstück nach dem Motto „All you can eat“. 

Um 11 Uhr zeigen wir einen kurzen Film über den talentierten oberösterreichischen „Cembalobau-Pionier“ Martin Pühringer, der in den 80er-Jahren die Berufung zum Beruf gemacht hat. Anlässlich eines Besuchs in seiner Werkstatt entstand ein Videofilm, der ihn auch bei seiner Arbeit zeigt. Pühringer wird persönlich anwesend sein und Fragen beantworten.

Um 12 Uhr schließlich spielen wir den belgischen Film „Das brandneue Testament“ mit Benoît Poelvoorde, der keinen Geringeren als Gott spielt – kein blasphemisches Machwerk, sondern eine vergnügliche Komödie.

Jahr: 
Karten: 
Donnerstag, 8. Juni 2017 - 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Enddatum: 
Freitag, 9. Juni 2017 - 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

1. special: Freie Stimme (Schulveranstaltung)

Linda Bsiri

Wenn man einen Ton erzeugt, kommen elf Strukturen im Körper zum Einsatz. Wenn eine dieser Strukturen nicht optimal funktioniert, meistens, weil zu viel Spannung vorhanden ist, kann die Stimme ihre Fülle nicht entfalten. Im Rahmen dieses Workshops werden wir, durch das nach-innen-Lauschen und das Spiel, die Schlüssel für die Befreiung der Stimme entdecken – und schließlich Selbstvertrauen und innere Harmonie erlangen. Wir werden mit dem Schlüssel zum Atem beginnen, denn der Atem ist der Beginn des Lebens, aber auch der Stimme. Dann werden wir den Kehlkopf-Schlüssel mit den Stimmbändern in Angriff nehmen: wie man seine Stimme nicht ermüdet, wie man sie stärkt ohne Attacken auf die Stimmritze, oft hervorgerufen durch den täglichen Stress. Wir werden auch die Resonanz und die Erkundung der Resonatoren angehen – und die Körperhaltung, vor allem die Rückenhaltung … kurz: eine sanfte Erkundung im Reich der Stimme, also im Körper. Und wir werden viel spielen, um unserer Stimme die Freiheit zurückzugeben, unermüdlich zu sprechen, zu interpretieren und zu improvisieren.

Die Teilnahme für die Schüler der Kooperationsschulen ist kostenlos.

Jahr: 
Samstag, 24. Juni 2017 - 19:30 Uhr

From Monteverdi to Mina

Soqquadro Italiano
Vincenzo Capezzuto 
– Leitung
Luciano Orologi – Saxophon, Klarinette
Simone Vallerotonda – Theorbe, Barockgitarre
Lorenzo Feder – Cembalo
Marco Forti – Kontrabass
Dario Panza – Perkussion
Cristina Corrado – Sounddesign

Was verbindet Claudio Monteverdi mit Mina Mazzini, dem italienischen Popstar der 60er-Jahre? Beide waren revolutionär!

Der Sänger Vincenzo Capezzuto hat eine unverkennbare Stimme, von einer seltenen und schwer zu beschreibenden Textur, in der Lage, die Zuhörer ganz natürlich durch die 400 Jahre zu führen, die wir mit diesem Programm durchqueren werden.

Das ausgewählte Repertoire ist ständig in Bewegung, gelenkt von diversen musikalischen Einflüssen, und bewegt sich zwischen den Welten zweier Komponisten und ihrer Zeitgenossen.

Diese Reise wird uns die sehr besondere und unvermeidbare Verbindung spüren lassen, die Kontinuität zwischen unserer zeitgenösischen und der historischen Musik aus der weit zurückliegenden und quasi legendären Welt des Barock.

„From Monteverdi to Mina“ ist ein Konzert getragen vom Geist unglaublicher Visionäre!

Jahr: 
Freitag, 23. Juni 2017 - 20:00 Uhr

ORGEL PLUS Wein „der gemischte Styl“

Ludwig Lusser – Orgel
Caroline Berchotteau – Sprecherin
Frauenchoralschola der Dommusik – Elisabeth Klut (Leitung)
Vinothek Haydn

„Wenn man aus verschiedener Völker ihrem Geschmacke in der Musik, mit gehöriger Beurtheilung, das Beste zu wählen weis: so fließt daraus ein vermischter Geschmack, welchen man, ohne die Gränzen der Bescheidenheit zu überschreiten, nunmehr sehr wohl: den deutschenGeschmack nennen könnte: nicht allein weil die Deutschen zuerst daraufgefallen sind; sondern auch, weil er schon seit vielen Jahren, an unterschiedenen Orten Deutschlandes, eingeführet worden ist, und noch blühet, auch weder in Italien, noch in Frankreich, noch in anderen Ländern misfällt.“
(Johann Joachim Quantz, Versuch einer Anweisung die Flöte traversière zu spielen, 1752, XVIII. Hauptstück, 87)

Die Vinothek Michael Haydn begleitet die Veranstaltung vor und nach dem Konzert und in der Pause mit erlesenen italienischen,französischen, österreichischen und deutschen Weinen.

Jahr: 
Donnerstag, 22. Juni 2017 - 19:30 Uhr

Inventio

Jean–Louis Matinier – Akkordeon
Marco Ambrosini – Nyckelharpa

„… I think, music should be exactly so: a mixture of communication, feeling, pleasure, freedom and joy: Inventio!“ (Marco Ambrosini)

Inventio ist eine Sammlung von Musikstücken, von Jean-Louis Matinier und Marco Ambrosini komponiert und arrangiert. Das Programm findet seine Inspiration in den barocken Sonatas von H. F. Biber und J. S. Bach, aber auch in den leidenschaftlichen Melodien von Pergolesi und in meditativen norwegischen Tönen, die alle zusammen eine Explosion an rhythmischen Mustern bilden.

Geprägt von Recherche und Innovation, oder vielleicht Improvisation, zeigt das in Zusammenarbeit dieser zwei Virtuosen entstandene Projekt eine extreme Vielfältigkeit an Musikstilen, von alter bis zu zeitgenössischer Musik, und bietet dem Zuhörer eine zauberhafte und meditative Intimität gemischt mit unglaublichen kraftvoll-rythmischen Passagen.

Ganz außergewöhnlich ist auch das Zusammenfinden von Akkordeon (Jean-Louis Matinier ist einer der innovativsten und virtuosesten Akkordeonspieler unserer Zeit) und Nyckelharpa, ein traditionelles schwedisches Streichinstrument (Marco Ambrosini ist an dem Instrument ein Pionier in Kontinentaleuropa).
Aus der Verbindung erstehen Klänge von betörender Intensität, die in abwechselnd kraftvollen und skizzenhaft hingehauchten Passagen empfindsame Hörer im Innersten zu rühren vermögen.

Jahr: 
Sonntag, 18. Juni 2017 - 19:30 Uhr

Bach meets Luther #2

Domchor & Domorchester auf Originalinstrumenten
Dario Luisi 
–Konzertmeister & Solovioline
Martina Daxböck & Regine Gansberger–Sartori – Sopran
Patricia Nolz & Christina Eder – Alt
Johannes Bamberger – Tenor
Lukas Kargl – Bass 
Ludwig Lusser – Orgel
Otto Kargl – Leitung

Im Jahre 1529 veröffentlichte Martin Luther seine Übersetzung des 46. Psalms, „Ein feste Burg ist unser Gott“. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich dieser Choral zum Symbol-Lied der Reformation und wurde von vielen Komponisten musikalisch bearbeitet.

Auch Johann Sebastian Bach reihte sich in diese Tradition ein und schuf als Leipziger Thomaskantor eine festliche Kantate über „Ein feste Burg ist unser Gott“ (BWV 80). Die Kantate ist für das Reformationsfestbestimmt, das in Leipzig alljährlich am 31. Oktober im Gedenken anden legendären Wittenberger Thesenanschlag Martin Luthers vor genau 500 Jahren, 1517, begangen wurde. Im lutherischen Gottesdienst werden vom Messordinarium nur Kyrie und Gloria verwendet. Eine dieser lutherischen Messen, die in G-Dur (BWV 236), stehtebenso auf dem Programm wie das große Orgelchoralvorspiel über „Nun danket alle Gott“ und Teile der 2. Partita (BWV 1004) für Violine solo.

Jahr: