Deborah Nemtanu

Violine

Deborah Nemtanu wurde 1983 in eine Musikerfamilie in Bordeaux hineingeboren. Sie erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Frühreife und Vielfältigkeit beschreiben am besten ihren Bildungsweg.

Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Conservatoire national supérieur de Paris. Sie ist auch Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe: Académie Maurice Ravel 2001, Jacques-Thibaud-Wettbewerb 2002, Perlman-Program-Wettbewerb 2007 (USA), Benjamin-Britten-Wettbewerb 2008 (London, mit einem Konzert mit dem Royal Philharmonic Orchestra).

Seit 2005 ist sie die Erste Geigerin des Orchestre de Chambre de Paris und arbeitet mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Louis Langrée, Juraj Valčuha oder Sir Roger Norrington.

Als Solistin ist sie Gast bei den renommiertesten Festivals: Enescu Festival, Augsburg Festival, Folles journées in Nantes und Tokio, Salzburger Festspiele, Montpellier Festival, Orsay Museum oder Festival des Midis-Minimes in Brüssel.

Sie arbeitet mit zahlreichen Musikern in ganz Europa, u. a. mit Boris Berezovsky, Stephen Kovacevich, Romain Descharmes, Jean-Frederic Neuburger, Adam Laloum, François Leleux, Emmanuel Pahud, Fazil Say, Daniel Hope, und natürlich mit ihrer Schwester, der Geigerin Sarah Nemtanu.

Von die Fachpresse gefeiert, erschien ihre erste Aufnahme (Saint-Saëns und Fauré) 2013. Im Jahr 2014 folgte eine Aufnahme des Bach- und Schnittke-Concertos für Geige (bei Naïve) mit ihrer Schwester Sarah und 2016 das Gesamtwerk für Duos von Bartok (bei Decca). Im September 2017 erschien die erste CD von La Symphonie de poche unter dem Dirigenten Nicolas Simon: Deborah interpretierte Tzigane von Ravel und die Symphonie espagnole von Lalo. 2018 kooperierte sie mit Sarah Nemtanu und den Kodama-Schwestern für das Label Pentagone.

Deborah Nemtanu ist seit Februar 2016 Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres. Sie spielt eine Geige von Domenico Montagnana (1740), eine Leihgabe von Monceau Investissements Mobiliers, einer Gesellschaft der Gruppe Monceau Assurances.

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Deborah Nemtanu