2019

Freitag, 21. Juni 2019 - 21:30 Uhr

Midsummer Night

Ein Barockfest unter Sternen mit vielen musikalischen Überraschungen.

Nach dem Konzert Flash Bach ab 21.30 Uhr im Garten der Musik- und Kunstschule St Pölten.

Jahr: 
Samstag, 22. Juni 2019 - 19:30 Uhr

Tragicommedia

oder: die Verrücktheit der Seele

Accentus austria

Thomas Wimmer – Leitung
Barbora Kabátková – Sopran

Ulli Engel, Elisabeth Wiesbauer, Johanna Dokalik – Barockviolinen
Peter Aigner, Ivan Becka – Barockviola
Jörg Zwicker - Barockcello
Thomas Wimmer – Violone
Michael Posch – Blockflöten
Erich Traxler – Cembalo
Klaus Haidl – Theorbe, Barockgitarre

„Witz und Waffen stimmen ein, Österreich soll glücklich seyn“ ist auf einer barocken Inschrift zu lesen.

Der auf den ersten Blick nette Ausspruch vereint jedoch bei näherer Betrachtung in nicht zu überbietender Kürze große Weltpolitik und persönliches Amüsement gleichermaßen wie das habsburgische Selbstverständnis und die Stellung des Kaisers im Weltengebäude. Nicht der Herrscher steht, wie Ludwig der XIV., im Mittelpunkt, nein, die österreichischen Kaiser des 17. und 18. Jahrhunderts sehen sich als Teil einer von Gott gewollten und darob alternativlosen Weltordnung, innerhalb derer der oberste weltliche Herr durch seine Tugenden (u.a. pietas-Gottesfurcht, clementia-Milde, iustitia-Gerechtigkeit, modestia-Bescheidenheit) Gott und dem Volke zu Diensten ist.

In dieses politisch-philosophische Konzept passte erstaunlicherweise jenes des Faschings (abgeleitet vom mittelhochdeutschen vast-schanc, das sich eigentlich auf den Trunk am letzten Abend vor der Fastenzeit bezieht) und die damit verbundene Idee der verkehrten Welt als fragwürdige Antithese zum Gottesstaat, der Civitas Dei, dar.

Das Gegensatzpaar Fasching versus Fastenzeit spiegelte somit nicht bloß das Spannungsfeld zwischen Freude und Leid des irdischen Lebens wider, sondern – und hier sind wir schon mitten im didaktischen Zugang des barocken Theaters angekommen – aus der Lächerlichkeit der vertauschten Rollen und der offensichtlichen Dysfunktion der verkehrten Welt, sollte auch und vor allem die staatliche Ordnung ihre notwendige Legitimation erfahren.

Jahr: 
Donnerstag, 20. Juni 2019 - 19:30 Uhr

Donde son estas serranas?

Antje Rux – Sopran
Lee Santana – Vihuela & Cister
Andreas Wahl – E-Gitarre & E-Bow
Marthe Perl – Viola da Gamba

„Dónde son estas serranas?“ heißt das neue Konzeptalbum des Komponisten und Lautenisten Lee Santana und des Jazz-Gitarristen Andreas Wahl.

Das Programm basiert auf dem titelgebenden, alten spanischen Renaissance-Liebeslied, das in verschiedenen Arrangements und Varianten erscheint:

Von spanischer Renaissancemusik bis hin zu Anklängen an zeitgenössischen Jazz und Rock.

U.a. mit Werken von Lee Santana, Andreas Wahl

Jahr: 

David Bergmüller

Geboren in Tirol, begann seine musikalische Laufbahn mit der klassischen Gitarre. Noch während seiner Ausbildung am Tiroler Landeskonservatorium bei Stefan Hackl entdeckte er die Laute für sich. Von 2009 bis 2012 studierte er Laute an der Schola Cantorum Basiliensis bei Hopkinson Smith. Von 2012 bis 2015 folgte ein Masterstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Rolf Lislevand, das er mit Auszeichnung abschloss.

Sonntag, 16. Juni 2019 - 18:30 Uhr

Engel und Teufel

Christoph Urbanetz – Viola da Gamba
David Bergmüller – Laute

Urbanetz und Bergmüller gehen mit diesem abwechslungsreichen Programm auf eine Reise von noblen Klängen aus den Schlafgemächern des Sonnenkönigs Ludwig XIV. zu den englischen Festen mit populären Tänzen.

Sie bringen Werke u.a. von Marais, Visée, Playford, Simpson, Hume, Bassani und Chemirani.

U.a. mit Werken von M. Marais, O. Bassani, Chris. Simpson, Purcell, Chemirani

Jahr: 

Los Temperamentos

Swantje Tams Freier – Gesang
Felipe M. Egaña – Traversflöte
Tomoe Badiarova – Barockvioline
Franciska Hajdu - Barockvioline
Néstor F. Cortés Garzón – Barockcello
Hugo M. de Rodas Sanchez – Erzlaute/Barockgitarre
Nadine Remmert – Cembalo
Miguel A. Altamar de la Torre percussion

Kevin Sedikki

Konzertgitarrist Kevin Seddiki hebt die Saiten seines Instruments empor ins Licht der Klassischen Musik und des Jazz. Seine Neugier und Vielfältigkeit eröffneten ihm schon Kooperationen mit Projekten rund um die Welt und in allen Musikgenres.

Samstag, 15. Juni 2019 - 19:30 Uhr

Bleu nuit

Jean-Louis Matinier – Akkordeon
Kevin Sedikki – Gitarre

Die von Jean-Louis Matinier und Kevin Seddiki gespielte Musik ist eine (Meeres-)überquerung, eine weltoffene Kammermusik, gefüllt mit all ihren Besonderheiten, ihrem Gespür für Klänge, Stille, Rhythmus und Improvisation.

Die beiden untypischen Musikvirtuosen haben die größten Stars aus Chanson, Jazz oder Klassik begleitet (Juliette Greco, Anouar Brahem oder Renaud Garcia-Fons zum einen, Al di Meola, Dino Saluzzi, das Quatuor Voce oder Philippe Jarrousky zum anderen).

In diesem Programm laden sie uns ein, Themen und Chansons aus verschiedenen Epochen neu zu entdecken: Fauré, Brel, Sarde, Schumann, eine kurze Reise nach Bulgarien oder eine Invention von Bach … allesamt voller Zartheit und Kontraste. Gitarre und Akkordeon offenbaren sich hier in neuem Licht und großer Komplementarität, und die Suche nach dem Klang, der Textur und dem Spiel kreiert ein einzigartiges Universum für jedes Stück.

Jahr: