2018

Martin Ptak

Martin Ptak studierte Konzertfach Jazz-Posaune und Jazz-Klavier am Konservatorium der Stadt Wien und Komposition bei Christoph Cech an der Bruckner-Universität Linz. Seit frühester Kindheit vom Genre der Filmmusik beeinflusst, komponiert und arrangiert er Werke für Orchester, Bigband, Brass-Ensembles, Filme und Theater. Er ist Mitbegründer des Takon Orchesters und des Retro-Filmmusikorchesters Velvet Elevator. Martin Ptak ist seit 2010 fixer Bestandteil des Quartetts „Die Strottern & Blech“, für das er auch Kompositionen und Arrangements beisteuert.

Christoph Bochdansky

Puppenspieler, Ausstatter, Regisseur

Bühnenbildstudium am Mozarteum Salzburg, anschließend Figurentheatercolleg in Bochum (D). Mitarbeit bei verschiedenen Puppenspielensembles in Deutschland, Österreich und Holland.

Aktuelle Stücke:

„Empfindsamkeit der Giganten“, zusammen mit dem Figurentheater Wilde & Vogel, Leipzig

„Himmel und Hölle“, zusammen mit dem Duo Klemens Lendl/David Müller („Die Strottern“)

„Ich freu mich“ (Solo)

Sylvia Abramowicz

Sylvia Abramowicz kam sehr früh in Berührung mit der Welt der Alten Musik. Im jungen Alter begann sie an der Schola Cantorum in Paris Blockflöte zu studieren. Dort lernte sie die Viola da Gamba kennen. Sie studierte dann weiter am Königlichen Konservatorium in Den Haag (Niederlande) und weiter bei Jordi Savall an der Schola Cantorum in Basel. Nach einem kurzen Aufenthalt in den USA (Bloomington, Indiana University) erwarb sie 1988 ihr staatliches Diplom für alte Instrumente.

Donnerstag, 21. Juni 2018 - 10:00 Uhr

Ich freue mich – Schülervorstellung

Martin Ptak – Musikalische Leitung
Christoph Bochdansky – Ausstattung, Idee und Spiel
Michael Vogel – Regie

Schülervorstellung für Oberstufen
Anmeldung für Schulklassen per E-Mail an office@barockfestival.at

Das schönste Leben, das du haben kannst, ist dein Leben, so werfe ich alle Last von mir und freue mich . Wir schauen auf einen Mann, der, bekleidet mit etlichen Mänteln, die wie geheimnisvolle Ornate oder totemähnliche Zaubermäntel ausschauen, zu einem Entschluss kommt. Zur Arie „Ich freue mich auf meinen Tod“ aus der Kantate „Ich habe genug“ von Johann Sebastian Bach legt er alle Schichten ab und endet, aller Last entledigt, mit einem Knaben im Arm.

Ist es sein Kind, oder ist es seine eigene Kindheit? Er muss sich diese Frage nicht stellen, denn er wird von einem schalkhaften, launischen Seelenführer abgeholt, der ihn durch einen Jahrmarkt von seltsamen Verwandlungen begleitet und ihn zu einer verschmitzten Apotheose führt: ein barockes memento mori, zwischen Pathos und schwarzem Humor, ein Mysterienspiel voller volkstheaterhafter Possen.

Jahr: 

Cappella Splendor Solis

Der Vorstoß in eine spannende Phase der Musik: Wir bringen den Manierismus zum Klingen, spüren seine Vielfalt auf, laufen mit seinen Koloraturen. Unter den interessanten Aspekten historischer Rekonstruktion fördern wir das Gefühl darin zutage, auf der Suche nach dem Höheren, das sich in dieser Kunst so vielfältig findet. Wir untersuchen längst vergessene Werke auf ihren Klang und stellen sie in den Kontext ihrer Zeit, um sowohl Wissen als auch die Musik zu teilen.

Stefano Bet

Er ist einer der innovativsten Flötisten seine Generation, Spezialist für barocke, klassische und Renaissance-Traverso und Recorder. In Friaul-Julisch Venetien (Italien) geboren, Autodidakt auf historischen Instrumenten, hat er auch zahlreiche Kurse absolviert, u. a. bei den Kujiken-Brüdern und Harnoncourt in Padua, Rom, Antwerpen, den Niederlanden, Basel und Salzburg.