Thomas Dunford

Laute

Geboren 1988, entdeckte Thomas Dunford im Alter von neun Jahren dank Claire Antonini die Laute. Nach seinem Studium am Conservatoire Supérieur de Paris (CNR) bekam er 2006 einen ersten Preis mit Auszeichnung in der Klasse von Charles-Edouard Fantin.

Er studierte weiter in Basel an der Schola Cantorum bei Hopkinson Smith. Im Oktober 2006 wurde er Bachelor, seinen Master erlangte er im Juli 2011. Er nahm an verschiedenen Meisterklassen mit Hopkinson Smith, Rolf Lislevand und Julian Bream teil und absolvierte mehrere Praktika bei Eugène Ferré, Paul O’Dette, Pascale Boquet, Benjamin Perrot und Eduardo Eguez.

Sein professioneller Werdegang begann im September 2003, als er auf der Bühne der berühmten Comédie française die Rolle des Lautenisten in „Die Königsnacht“ von William Shakespeare annahm, die er bis Jänner 2005 bekleidete. Er spielte bei vielen renommierten Festivals, wie Ambronay, Saintes und Nantes, aber auch in England, Rumänien, Polen oder Japan.

John Dowland nahm er mit Jeni Melia und Christopher Goodwin auf, Barbara Strozzi mit La Capella Mediterranea, Farina mit dem Ensemble Clématis, Farina und Castello mit Monica Hugget. Er spielte mit den Ensembles A Deux Violes Esgales, Pygmalion, Les Ombres, Les Siècles, La Cappella Mediterranea, Le Concert Spirituel, La Chapelle Rhénane, L’Ensemble Baroque de Limoges, Capriccio Stravagante, Scherzi Musicali, La Serenissima, The Irish Baroque Orchestra und The English Concert .

Als Kammermusiker begleitete er u. a. Christophe Coin, Monica Hugget und Skip Sempé. Er ist an verschiedenen Musikgenres interessiert, u. a. an der Jazzmusik.

Jahr: 
Thomas Dunford