Stephan Van Dyck

Der belgische Tenor Stephan Van Dyck studierte Gesang und Musikwissenschaft in Brüssel. Er perfektionierte sich anschließend am „Studio Versailles Opéra“ bei René Jacobs und Rachel Yakar sowie am „Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris“, wo er in der Klasse von William Christie mit einem Ersten Preis ausgezeichnet wurde.

Stephan Van Dyck hat mit zahlreichen renommierten Ensembles zusammengearbeitet (La Chapelle Royale, Organum, Huelgas, Jannequin, Binchois, Fenice, Concerto Palatino u. a.) und sang als Solist unter prominenten Dirigenten wie William Christie, Christophe Rousset, Ton Koopman, Sigiswald Kuijken, Jordi Savall, Martin Gester, Hervé Niquet, Stephen Stubbs und Gabriel Garrido. In Bühnenwerken von Händel, Lully, Gretry und Monteverdi feierte der Sänger auch Erfolge an verschiedenen Opernhäusern Frankreichs, darunter auch an der „Opéra Comique de Paris“.

Seine zahlreichen Schallplatteneinspielungen, rund 80, reichen von Werken des Mittelalters bis zur Klassik. Stephan Van Dyck hat eine Professur für Gesang an der Musikakademie von Nivelles (Belgien) inne und hält Vorlesungen am „Conservatoire Royal de Musique de Bruxelles“.

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