Siân Philipps

Violine

Die walisische Geigerin Siân Philipps begann ihre musikalische
Laufbahn auf der Violine bereits mit fünf Jahren und bekam
bald einen Studienplatz an der berühmten Yehudi Menuhin
School, wo sie auch an Meisterkursen mit Lord Menuhin, Felix
Andrievsky and Sidney Griller teilnahm. An der Guildhall School
of Music and Drama studierte sie weiters bei Faith Whiteley,
David Takeno und Pauline Scott. Nach einem Jahr in Wien
vervollständigte sie ihre Ausbildung bei Zakhar Bron in
Deutschland.
Siân Philipps gab ihr Debut mit dem Philharmonia Orchestra im Juli 2004 und wurde
anschließend auch in die Bridgewater Hall in Manchester und in die Symphony Hall in
Birmingham eingeladen. Im April 2006 spielte sie für den österreichischen
Budespräsidenten im Palais Ferstel in Wien. Sie musizierte unter Dirigenten wie Ilan
Volkov, José Cura, Nicolae Moldoveanu und André de Ridder in allen großen Sälen in
London wie der Wigmore Hall und St. John’s Smith Square. 2007 spielte sie mit dem City
of Birmingham Symphony Orchestra beim Henley Festival, im Brahms-Saal des Wiener
Musikvereins und bei den Internationalen Schuberttagen in Wien.
Konzerte von Siân Philipps wurden vom BBC TV und -Radio, dem Norddeutschen
Rundfunk NDR, Radio Stephansdom Wien und BBC Wales ausgestrahlt. Sie trat bei
zahlreichen Festivals wie dem Schleswig Holstein Festival, Aldeburgh Britten Pears sowie
in Brancaster, Henley und Plush auf und gab gemeinsam mit Antony Hopkins und
Benjamin Luxon zahlreiche Konzerte in Großbritannien sowie, auf Einladung von Lady
Solti, in Deutschland. Zudem spielte sie an der Royal Academy of Arts in London, im
Wiener Bösendorfer-Saal und der Wiener Albertina.
Siân Philipps gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe und Preise, so
die Ian Fleming-, Emily English-, John Lill- und Ryan Davies Awards und den Blue Riband
beim Eisteddfod in Wales.
Als leidenschaftliche Kammermusikern spielt Siân Philipps regelmäßig auch mit Adrian
Brendel sowie mit dem Wiener „Ensemble XX. Jahrhunderts“, mit dem sie auch
regelmäßig in Taiwan gastiert.
Über ihre gemeinsam mit der Pianistin Sophia Rahman aufgenommene CD „Homage a
Lorca - In Search of Duende” schrieb International Record Review: „This is an astonishing
disc … it is rare to hear such engaged, fiery playing”, und El Pais betonte, dass ihre
Interpretation von de Falla an jene von Größen wie Alicia de Larrocha und Victoria de Los
Angeles erinnert: „One hour of ultimate emotion”. Newcastle Journal schrieb: „An
international star in the making”.
Siân Philipps spielt auf einer Stradivari aus dem Jahre 1699.
www.sianphilipps.com

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