Spielorte 2017

Stadplan St. Pölten / Spielorte

Dom zu St. Pölten

Domplatz 1

Die von Jakob Prandtauer, Matthias Steinl und Joseph Munggenast in den 1720er und 1730er Jahren barockisierte ehemalige romanische Basilika schmücken Fresken und Gemälde von Daniel Gran, Thomas Friedrich Gedon, Bartolomeo Altomonte, Antonio Tassi und Tobias Pock. Chorgestühl, Beichtstühle, Kanzel, Orgelgehäuse sind reich skulpiert und stammen von Peter Widerin, Hippolyt Nallenburg und Josef Päbel.

Ehemalige Synagoge

Dr.-Karl-Renner-Promenade 22

Die einzige Jugendstil-Synagoge Niederösterreichs wurde 1912/13 von Theodor Schreier und Viktor Postelberg erbaut und fasziniert vor allem durch ihren als Zentralbau mit monumentaler Kuppel- und Emporenanlage konzipierten Hauptraum mit Schablonenmalereien. Das Bauwerk wurde 1938 durch zivile SS-Truppen demoliert und 1980 bis 1984 originalgetreu renoviert. Heute ist in dem ehemaligen Kultbau das Institut für die Geschichte der Juden untergebracht, und er wird auch als Ort für kulturelle Veranstaltungen verwendet.

Franziskanerkirche

Rathausplatz 12

Die spätbarocke Franziskanerkirche, die bereits Anklänge des Rokoko aufweist, wurde 1779 fertig gestellt, der Turm 1896 aufgesetzt. Die vier Seitenaltarbilder stammen von Martin Johann Schmidt, dem „Kremser Schmidt“.

Vinzenz Pauli

Alte Reichsstraße 11–13

Benannt ist das Vinzenz Pauli nach dem Wirten, der das Lokal zu dem gemacht hat, was es heute ist: eine Gastwirtschaft, in der Gemütlichkeit schon eine lange Tradition hat. Diese besondere Atmosphäre prägen nicht nur die geschichtsträchtigen und liebevoll sanierten Mauern, sondern auch das eingeschworene Team rund um Maurice Harant und Ernst Koch.

www.vinzenzpauli.at