Spielorte 2015

Stadplan St. Pölten / Spielorte

Dom zu St. Pölten

Domplatz 1

Die von Jakob Prandtauer, Matthias Steinl und Joseph Munggenast in den 1720er und 1730er Jahren barockisierte ehemalige romanische Basilika schmücken Fresken und Gemälde von Daniel Gran, Thomas Friedrich Gedon, Bartolomeo Altomonte, Antonio Tassi und Tobias Pock. Chorgestühl, Beichtstühle, Kanzel, Orgelgehäuse sind reich skulpiert und stammen von Peter Widerin, Hippolyt Nallenburg und Josef Päbel.

Ehemalige Synagoge

Dr.-Karl-Renner-Promenade 22

Die einzige Jugendstil-Synagoge Niederösterreichs wurde 1912/13 von Theodor Schreier und Viktor Postelberg erbaut und fasziniert vor allem durch ihren als Zentralbau mit monumentaler Kuppel- und Emporenanlage konzipierten Hauptraum mit Schablonenmalereien. Das Bauwerk wurde 1938 durch zivile SS-Truppen demoliert und 1980 bis 1984 originalgetreu renoviert. Heute ist in dem ehemaligen Kultbau das Institut für die Geschichte der Juden untergebracht, und er wird auch als Ort für kulturelle Veranstaltungen verwendet.

Franziskanerkirche

Rathausplatz 12

Die spätbarocke Franziskanerkirche, die bereits Anklänge des Rokoko aufweist, wurde 1779 fertig gestellt, der Turm 1896 aufgesetzt. Die vier Seitenaltarbilder stammen von Martin Johann Schmidt, dem „Kremser Schmidt“.

Sommerrefektorium

Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes, Domplatz 1

Das Augustiner-Chorherrenstift, in der 1. Hälfte des 17. Jahrhundert neu errichtet und im Hochbarock teilweise ausgebaut, ist seit 1785 Sitz des Bischofs. Im Erdgeschoß, mit Zugang zum Kreuzgang und nicht weit vom Brunnenhof, ist das Sommerrefektorium zu finden – einst Speisesaal, heute als Veranstaltungssaal Ort ganz anderer Genüsse, den das Barockfestival im Jahr 2010 nicht zum ersten Mal in sein Programm integriert hat.