Ausführende 2015

Alois Eberl

Fisarmonica / Trombone
Alois Eberl

Der Posaunist und Akkordeonist Alois Eberl wurde in Kitzbühel geboren, wo er mit der Volksmusik aufwuchs. Mit 14 Jahren setzte er seine klassische Ausbildung in den Fächern Posaune und Akkordeon am Tiroler Landeskonservatorium fort und entdeckte seine Leidenschaft für Jazz und improvisierte Musik. 2009 absolvierte er das Bachelorstudium für Jazzposaune mit einstimmiger Auszeichnung und beendete ebenso den Akkordeon-Schwerpunkt bei Alfred Melichar mit ausgezeichnetem Erfolg.

Anna Lang

Violoncello
Anna Lang

Die in Salzburg geborene Anna Lang wuchs in einer Künstler­familie in Alt­münster am Traunsee auf. Sie begann mit 15 Jahren ihr Musikstudium und ist Absolventin der Universität Mozarteum in Salzburg (Klavierpädagogik), der Musikuniversität Wien (Konzertfach Cello/Magistra artium) und der Anton-Bruckner-Privatuniversität (B. A. Jazz- und improvisierte Musik mit Auszeichnung). Zu ihren Lehrern zählen Prof. Tobias Kühne (Violoncello) und Andy Schreiber (Improvisation).

Bruno Helstroffer

Erst klassischer, dann E-Gitarrist, Autodidakt auf der Theorbe, Interpret Alter Musik, Solist und Begleiter, ist Bruno Helstroffer von den bekanntesten Barock- und Kammerensembles gefragter Interpret. Mit ihnen spielt er überall auf der Welt unter der Leitung von Dirigenten wie Hervé Niquet, Vincent Dumestre, Alexis Kossenko, François Lazarevitch, Itay Jedlin und hat an mehr als 30 Aufnahmen teilgenommen, viele gekrönt mit hohen Auszeichnungen.

Christoph Urbanetz

Viola da Gamba
Christoph Urbanetz

Urbanetz studierte bei Lorenz Duftschmid an der Musikuniversität in Graz, bei Paolo Pandolfo an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel – wo er 2004 sein Diplom mit Auszeichnung abschloss – sowie bei Vittorio Ghielmi in Lugano und am Mozarteum Salzburg. Von 2001 bis 2003 besuchte er Meisterklassen bei Jordi Savall in Barcelona.

2006 gewann er beim 3. Internationalen Bach-Abel-Wettbewerb in Köthen den Sonderpreis für die beste Bach-Interpretation sowie den 2. Preis.

Fanny Paccoud

Viola
Violine

Fanny Paccoud studierte am Conservatoire National de Région de Strasbourg, an dem sie erste Preise im Fach Violine und Kammermusik gewann. Ihr Hauptinteresse gilt der Kammermusik: Sie ist Gründungsmitglied des Quartetts Istrati und spielt im Duo mit dem Pianisten Michel Gaechter ein Repertoire, das von Beethoven bis Schönberg reicht. Mit dem Ensemble Reflex, das auf zeitgenössisches Musiktheater spezialisiert ist, hat sie mehrere Werke von Georges Asperghis in Szene gesetzt. Fanny Paccoud war an der Inszenierung von Gerard Pessons „Forever Valley“ und Pascal Dusapins „Momo“ beteiligt.

Gavino Murgia

Bass
Sopransaxofon

Gavino Murgia wurde im italienischen Nuoro auf Sardinien geboren. Er ist ein Autodidakt auf dem Altsaxofon und spielte schon bald in diversen Bands und bei Theaterproduktionen mit. Dabei galt sein Hauptinteresse schon immer dem Jazz, was zahlreiche Auftritte bei internationalen Festivals in Polen, Österreich, Spanien, Finnland, der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Russland, Südafrika, Kuba und den USA belegen.

Guillemette Laurens

Mezzosopran

Ein tiefgehendes Gespür für das Tragische, eine herausragende Gabe, Leidenschaft darzustellen, ein Ausdruck, der Wärme und Menschlichkeit ausstrahlt … an Superlativen mangelt es nicht, wenn die Sprache auf Guillemette Laurens kommt.

Huelgas Ensemble

Paul van Nevel – Leitung

Das Huelgas Ensemble ist nun seit mehr als vierzig Jahren eines der renommiertesten Ensembles für die Aufführung der polyphonen Musik des Mittelalters und der Renaissance. Das Ensemble ist weltweit für seine allzeit originellen Programmzusammenstellungen vor allem unbekannter Werke berühmt. Die ungewöhnlichen Blickwinkel und die Sauberkeit der Intonation überraschen das Publikum stets aufs Neue.

Keyvan Chemirani

Zarb
Perkussion
Keyvan Chemirani

Keyvan Chemirani wuchs in Manosque in Frankreich auf, wo er orientalische und mediterrane Musik lernte. Sein Vater und Meister, Djamchid Chemirani, gab das traditionelle Wissen an ihn weiter. Keyvan spielt Zarb, iranische Daf, Udu, Bendir und Riqq (Perkussionsinstrumente).

Mit seinem Vater und Meister Djamchid und seinem Bruder Bijane gründete er das Trio Chemirani, mit dem er überall auf der Welt spielt. Das Trio zeigt seinem Publikum die zahllosen Möglichkeiten der persischen Perkussion.

Maja Mijatovic

Cembalo

Maja Mijatović studierte Querflöte an der Musikakademie in Sarajevo und an der Universität für Musik Wien. Hier absolvierte sie ihr Cembalostudium bei Wolfgang Glüxam. Weiterführende Studien bei Augusta Campagne, Sally Sargent und Eugène Michelangeli runden ihre Ausbildung ab.

Das vielfältige Repertoire der Alten Musik und die Musiksprache der zeitgenössischen Avantgarde bilden die Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeit. Dies führt zu einer regen Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Christian Diendorfer und Karlheinz Essl.

Marco Beasley

Er wurde 1957 in Neapel geboren und ist ein italienischer Musikhistoriker und Tenor, der sich auf die Interpretation der Musik des italienischen Frühbarock spezialisiert hat.

Marco Beasley wuchs als Sohn eines englischen Vaters und einer italienischen Mutter in Neapel auf, wo er sehr früh Zugang zur traditionellen neapolitanischen Volksmusik sowie zur Alten Musik fand und wo schon bald sein gesangliches Talent entdeckt wurde.

Michel Godard

Serpent

Michel Godard ist einer der virtuosesten Tuba- und Serpentspieler in der Jazzszene und in der Szene improvisierender Musik. Nach nur einem Jahr Tubaspiel – zuvor hatte er Trompete gespielt – wurde er mit 18 Jahren beim Philharmonischen Orchester von Radio France aufgenommen. Die Art, wie Godard die Tuba spielt, ist in vielerlei Hinsicht überaus bemerkenswert: Seine technischen Fähigkeiten sind atemberaubend, sein Ton ist warm und klar, seine Fähigkeit, Obertöne zu erzeugen (die so genannte multiphone Spielweise) und seine Musikalität überraschen den Zuhörer.

Otto Kargl

Domkapellmeister
Otto Kargl

Otto Kargl wurde in der Gaal (Steiermark) geboren. Seit 1992 ist er Domkapellmeister in St. Pölten, wo er auch am Konservatorium für Kirchenmusik Gregorianik und Chordirigieren unterrichtet.

Neben seinen Studien an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz absolvierte er Interpretations- und Dirigierseminare bei John Eliot Gardiner, Peter Gülke und Helmut Rilling.

Paul van Nevel

Leitung

Paul Van Nevel ist der künstlerische Leiter des -Node not found, check the node id you entered-s, das er 1971 als Erweiterung seiner Aktivitäten an der Schola Basiliensis gründete. Als Pionier und Gallionsfigur der Erforschung und Aufführung der europäischen Polyphonie vom 12. bis zum 16. Jahrhundert steht Paul Van Nevel für eine interdisziplinäre Herangehensweise an die originalen Quellen unter Berücksichtigung des kulturellen Umfelds (Literatur, historische Aussprache, Temperament und Tempo, Rhetorik etc.).

Robert Kainar

Percussion
Robert Kainar

Robert Kainar ist ein Schlagzeuger mit Sinn fürs Fragile und ein Meister effektvoller Perkussion – diese Kritik beschreibt wohl am treffendsten die Qualitäten des Salzburger Schlagzeugers und Perkussionisten Robert Kainar.

Mit klassischer Ausbildung am Mozarteum Salzburg und Jazzstudium an der Musikhochschule in Graz aufgewachsen, versteht es Robert Kainar schon seit jeher, stilistische Grenzen zu ignorieren, gegebenenfalls aufzubrechen und auf seine persönliche Art zu verbinden.

Thomas Dunford

Laute
Thomas Dunford

Geboren 1988, entdeckte Thomas Dunford im Alter von neun Jahren dank Claire Antonini die Laute. Nach seinem Studium am Conservatoire Supérieur de Paris (CNR) bekam er 2006 einen ersten Preis mit Auszeichnung in der Klasse von Charles-Edouard Fantin.

Violaine Cochard

Cembalo

In Angers geboren, begann sie im Alter von acht Jahren am Konservatorium von Angers Cembalo zu studieren. Nach einem 1. Preis 1991 trat sie am CNSM (Conservatoire national supérieur de musique) in Paris in die Klassen von Kenneth Gilbert und Christophe Rousset ein und arbeitete auch mit Pierre Hantai. 1994 bekam sie zwei Preise – Basso continuo und Cembalo – mit Auszeichnung. 1999 gewann sie den 1. Preis des internationalen Wettbewerbs für Cembalo in Montréal. Im Trio mit Amarillis erhielt sie den 1.

Walter Singer

Basso Continuo
Walter Singer

Walter Singer wurde 1979 in Innsbruck geboren. Im Zuge seiner (1994 begonnenen) Kontrabass-Ausbildung besuchte er das Tiroler Landeskonservatorium und das Musikgymnasium Innsbruck. Ab diesem Zeitpunkt nahm er Unterricht bei Walter Rumer. 1999 begann Singer mit der instrumental-pädagogischen Ausbildung am Tiroler Landskonservatorium, die er im Juni 2004 mit Auszeichnung abschloss. Im Zuge seiner Weiterbildung studierte er an der Hochschule für Musik in Köln bei Prof. Veit Peter Schüssler und bei Prof.