Jan van de Laar

Jan van de Laar (*1955), Helmond, Holland, studierte an der Musikhochschule Utrecht; der Abschluss des Solisten-Diploms für Orgel wurde mit der Auszeichnung für Musikalität versehen. Danach studierte er Cembalo und Klavier.
Kurse mit Anton Heiller (Bach) und Ewald Kooiman (Französische Barockmusik) folgten; ebenso Interpretationskurse für Alte Musik und Cembalo bei Alan Curtis bzw. William Christie, Innsbruck.

Seit 1976 ist Jan van de Laar an der Sint-Lambertuskerk in Helmond als Organist und Dirigent tätig. Dort amtiert er an der berühmten, von Guillaume Robustelly 1772 gebauten Orgel und wurde 2009 zum Stadtorganisten der Gemeinde Helmond ernannt. Des Weiteren ist er sowohl künstlerischer Leiter der Lambertuskerk-Concerten als auch Leiter der Ensembles Nuove Musiche und Lambertus-Consort. Als Solist unterhält Jan van de Laar eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland, u. a. als Solist zu Gast in Deutschland (Altenburg, Weimar, Erfurt, Lahm, Mülheim), Österreich, Belgien, der Schweiz, Norwegen und Italien.

Mit seinen beiden Söhnen Ruud und Rob bietet er unter dem Namen „Dreimal van de Laar“ ein spezielles und besonderes Programm mit Trompete, Horn und Orgel. Seine vielseitigen Kenntnisse zeigen sich in der Lehrtätigkeit bei Workshops, Vorträgen und Interpretationskursen. Bei verschiedenen Ensembles ist er als Generalbass-Spieler tätig, u. a. im Brabantsch-Muzyk-Collegie.

Zahlreiche Radio-Aufnahmen für holländische Sender und die BBC. Aufnahmen an historischen Orgeln in Österreich (u. a. Stiftskirche Zwettl) und in Italien (u. a. Pistoia-Dom und Colliscipoli). Schallplattendebüt mit Bachs III. Clavierübung.
CD-Aufnahmen: „Die Bachsche Schule“ an der Holzhay-Orgel der Abteikirche Neresheim, CDs an der Robustelly-Orgel der Sint-Lambertuskirche Helmond.
Mit dem National Kinderchor CDs mit Werken des österreichischen Organisten und Komponisten Anton Heiller und mit dem Requiem von Gabriel Fauré.

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