Christophe Coin

Christophe Coin stammt aus Caen/ Frankreich; dort erhält er ersten Cellounterricht bei Jacques Ripoche. Im Alter von 12 Jahren beginnt er ein Cellostudium bei André Navarra am

Conservatoire National Supérieur in Paris und erringt dort 1974 einen Premier Prix.

Im Anschluss daran studiert er Viola da Gamba an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jordi Savall und wird auf dessen Einladung hin Mitglied in seinem Ensemble Hesperion XX. Christophe Coin konzertiert als Solist mit den besten, auf zeitgenössischen Instrumenten spielenden Ensembles wie dem Concentus Musicus Wien, der Academy of Ancient Music,

dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Il Giardino Armonico, dem Orchestre des ChampsÉlysées, außerdem mit renommierten Symphonieorchestern wie dem Concertgebouw

Amsterdam, dem Scottish Chamber Orchestra oder den Orchestern Sydney und Melbourne…

1987 gründet er das Quatuor Mosaïques mit Erich Höbarth, Andrea Bischof und Anita Mitterer, alle Mitglieder des Concentus Musicus Wien.

Seit 1991 leitet Christophe Coin das Ensemble Baroque de Limoges, mit dem er das europäische Repertoire des 17. bis 19. Jahrhunderts erkundet. Christophe Coin ist Musiker und Wissenschaftler, seine Forschungen erstrecken sich auf die Instrumentenkunde, die Spieltechniken sowie das Repertoire vergessener Meister, zu denen er im Limousin/ Südwestfrankreich Tagungen organisiert.

Christophe Coin unterrichtet am CNSM Paris sowie an der Schola Cantorum Basiliensis. 

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