Arnaud de Pasquale

Cembalo

Von Barockmusik seit seiner frühen Kindheit begleitet, beginnt Arnaud de Pasquale sein Cembalo Studium mit bereits fünf Jahren am Musikkonservatorium Poitiers in der Klasse von Dominique Ferran. Auf neue Klänge neugierig, entdeckt er zahlreiche Orgeln und alte Cembalos, unter anderem jenes von Schloss Assas, welches er seit seinem 14. Lebensjahr bespielt.

Nach seinem Abschluss in 2003, wird er im Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris aufgenommen, wo er die Klasse von Olivier Baumont, Blandine Rannou und Kenneth Weiss besucht. Er nimmt auch Unterricht bei Francois Fernandez und Christophe Coin. Den Abschluss erwirbt er 2007.

Parallel zu seinem Studium bekam er Unterstützung von Blandine Verlet, Pierre Hantaï, Elisabeth Joyé, Laurent Stewart, Bob van Asperen und Skip Sempé.

Arnaud de Pasquale ist als Solist (französische Musik, Froberger und seine Zeitgenössischen…) beim Pariser Nachwuchstalente Festival in Schloss Assas, bei den „Chants de la Dore“, in das Museum für Darstellende Kunst in Chartres und in Museum für Dekorative Kunst in Neuchâtel eingeladen worden. Er widmet auch mehrere Konzerte Domenico Scarlatti. In diesem Rahmen entwickelt er mit Antoine Souchav ein außergewöhnliches Projekt „Scarlatti goes Electro“, ein Projekt, das Cembalo und elektro- Musik verbindet. Mit „Scarlatti goes electro“ ist das Duett De Pasquale/Souchav bei zahlreichen Festivals aufgetreten und auch in der angesehenen „Cité de la Musique“ in Paris. Im April 2009 wurde Arnaud de Pasquale von der Oper in Nizza eingeladen, um das „Concerto für Cembalo“ von M. de Falla zu spielen.

Er gründet mit Jérôme van Waerbeke, Lucile Boulanger und Thomas Dunford das Kammermusik Ensemble “La Sainte Folie Fantastique”.

Arnaud de Pasquale spielt auch mit dem Ensemble Pygmalion seit dessen Gründung und nimmt in dieser Besetzung auch an vielen Festivals teil, unter anderem bei La Chaise-Dieu, Saintes oder Arques la Bataille. Ihre Aufnahme der „Messes Bréves“ von JS Bach für das Label Alpha wurde mit dem Preis „Diapason d’or 2008“ ausgezeichnet.

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