Vorwort des Bürgermeisters

Mag. Matthias Stadler

Im Jahr 2006 hat alles begonnen, seit einem Relaunch 2010 präsentiert sich der Zyklus als echtes Festival im auf zwei Wochen komprimierten Format:

Das Barockfestival St.Pölten hat sich mit überzeugender Qualität in die Herzen seiner Fans gespielt. Einst elitäre Musik dient sich mit ausnehmend günstigen Eintrittspreisen auch der schmalsten Brieftasche an, während die künstlerische Leiterin eisern an ihren Qualitätsansprüchen festhält.

Dieses Jahr lässt sie Highlights aus vergangenen Jahren Revue passieren, aber auch neue Namen blitzen aus dem Programm heraus. Selbst zwei neue Spielorte finden sich: Im „Freiraum“ geben sich das Ensemble Tram des Balkans und die Cembalistin Violaine Cochard im vierten der acht Konzerte ein Stelldichein. Und auch auf die frisch renovierte evangelische Kirche bin ich schon neugierig, wo persische Perkussion auf Barocklaute trifft. Heuer kommt auch der Dom wieder einmal in den Rang eines Spielortes, wenn Otto Kargl in einem „Heimspiel“ Domchor und Domorchester dirigiert. 

Mein bekennendes Ja zum Barockfestival und die fruchtbare Zusammenarbeit mit Künstlern, Agenturen und Sponsoren bescheren uns alle Jahre wieder außergewöhnliche Veranstaltungen von bleibendem Eindruck – das Festival ist längst kein Probeballon mehr, sondern hat sich einen festen Platz in der Festivallandschaft gesichert.

Wer denkt, dass nur auf einem Rockkonzert die Post abgeht, dem sei dringend empfohlen, sich bei uns Musikerlebnisse der ganz anderen Art zu gönnen – aufgeführt von Könnern, die ihr Leben dieser Musik gewidmet haben und sie unter Ihren Augen und Ohren so lebendig werden lassen, als sei sie in der Jetztzeit geschrieben worden – livehaftig!

Herzlichst

Unterschrift Mag. Matthias Stadler

Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister